Für Mieze nur das Beste: Trockenfutter im Test

Graue Hauskatze
unsplash.com, Erik Jan Leusink

„Günstiges Katzenfutter ist automatisch schlechter und nicht so qualitativ wie teures!“ Dass diese Behauptung nicht immer stimmt, hat jüngst die Stiftung Warentest herausgefunden. Im Test waren günstige und teure Produkte von verschiedenen Anbietern, die überraschende Ergebnisse bereithielten.

Wichtig war den Testern neben der Nährstoffzusammensetzung auch die richtige Fütterungsempfehlung auf den Verpackungen. Die Tagesrationen sind dort meist nach Gewicht angegeben. Doch Aktivität, Rasse und Alter spielen ebenso eine Rolle – leider wird dies von vielen Herstellern nicht berücksichtigt. Katzenhalter sollten ihre Miezen deswegen genau beobachten und gegebenenfalls regelmäßig wiegen. Nur so lassen sich Gewicht und Gesundheit überprüfen.

Lediglich fünf Produkte schnitten mit einem eher nüchternen Ergebnis ab. Überraschend: Eins der teuersten Futter, „Defu – Das Katzenfutter vom Bio-Bauern“, wurde mit der Gesamtnote „mangelhaft“ beurteilt. Grund dafür ist die für Katzen gefährliche Zusammenstellung von wenig Kalium und viel Phosphor. Die beiden Stoffe können laut Warentest in einer ungünstigen Verbindung miteinander sogar Nierenschäden verursachen.

Preisgünstiges Produkt überzeugt
Mit „Sehr gut“ wurde dagegen eines der preisgünstigsten Produkte ausgezeichnet. Der „Bianca Knuspermix mit Huhn & Ente“ von Penny kostet den Katzenhalter nur 5 Cent pro Tag und Katze und liefert zudem noch einen ausgewogenen Nährstoffmix. Er lieferte das, was Katzen dringend benötigen: Genügend Eiweiß, Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine. Aber auch weitere Trockenfutter konnten die Tester überzeugen. So z.B. auch „Coshida“ von Lidl und „Purina One“, das jedoch mit 22 Cent pro Tag etwas teurer ist.

Genauer Blick auf die Bestandteile
Doch aus welchen Bestandteilen besteht das Katzenfutter eigentlich, das ich meiner Mieze vorsetze? Oft stößt man auf den Begriff „Tierische Nebenerzeugnisse“. Damit sind in den meisten Fällen Schlachtabfälle, wie z.B. „nicht brauchbare“ Teile von Huhn, Ente und Pute, gemeint. Aber auch Borsten und Hufe sind in der Verarbeitung erlaubt – in dem Test von Stiftung Warentest konnten diese allerdings nicht nachgewiesen werden.

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